Unterschied Vitamin D und D3
Zuletzt aktualisiert: 13. August 2020

Vitamin D2, Vitamin D3 oder doch einfach nur Vitamin D? Im Alltag ist häufig nur von Vitamin D die Rede. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Vitamin D und Vitamin D3? Dieser Frage werden wir in diesem Artikel auf den Grund gehen und dabei Antworten auf die wichtigsten Fragen rund ums Thema liefern.

Neben essentiellen Hintergrundinformationen über Vitamin D und seine Untergruppen haben wir uns auch mit den vier wichtigsten Unterschieden zwischen Vitamin D und Vitamin D3 beschäftigt. Damit wollen wir erreichen, dass du ausführlich über das Thema informiert wirst und endlich Klarheit erhältst. Viel Spaß beim Lesen!




Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Vitamin D handelt es sich genaugenommen um kein Vitamin, sondern ein Hormon, das der Körper vorwiegend zur Stärkung der Knochen braucht.
  • Es kann in den zwei Formen Vitamin D2 und Vitamin D3 vorkommen. Während Vitamin D2 nur über die Nahrung und Supplements aufgenommen wird, kann Vitamin D3 auch über die Sonneneinstrahlung auf der Haut produziert werden.
  • Im Vergleich zu anderen Vitamin D-Gruppen erweist sich Vitamin D3 als die effektivste Form und dient dem Körper dazu, die Vitamin-D-Werte bestmöglich zu steigern.

Definition: Was ist Vitamin D?

Da Vitamin D das Wort Vitamin im Namen trägt, gehen viele Menschen verständlicherweise davon aus, dass es sich dabei um ein Vitamin handelt. Streng genommen ist das jedoch nicht der Fall, da man eher von einem Hormon als einem Vitamin sprechen kann.

Denn bei Vitaminen handelt es sich um organische Verbindungen, die der Körper teilweise nicht oder nur in geringem Maße selbst herstellen kann, jedoch dringend zum Überleben braucht. Um diese lebensnotwendigen Verbindungen herstellen zu können, müssen Vitamine über die Nahrung aufgenommen werden.

Das genannte Vitamin D hingegen kann dem Körper nicht wie andere Vitamine nur über die Nahrung zugeführt werden, sondern auch durch andere Methoden wie beispielsweise ausreichend Sonnenlicht, das den Körper zur Vitamin-D-Produktion anregt. Darüber hinaus wird Vitamin D auch häufig supplementiert (1).

Vitamin D und Vitamin D3-1

Vitamin D wird im Körper vor allem zur Stärkung der Knochen gebraucht. Durch gute Vitamin-D-Werte können schwere Stürze und Brüche verhindert werden.
(Bildquellen: Dariusz Czapski / unsplash)

Vitamin D wird im Körper vor allem dazu gebraucht, den Knochenstoffwechsel zu unterstützen. Das wird durch die positiven Auswirkungen von Vitamin D auf die Aufnahme von Kalzium und Phosphat ermöglicht (2). Die zwei wichtigsten Formen, in denen Vitamin D vorkommen kann, sind Vitamin D2 und Vitamin D3, die beide auch als Calciferole bezeichnet werden.

Was ist Vitamin D2?

Bei Vitamin D2, das auch als Ergocalciferol bezeichnet wird, handelt es sich um eine Vitamin-D-Gruppe, die vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln gefunden werden kann. Die besagten Pflanzen können das Tageslicht ideal nutzen, um eine photochemische Reaktion auszulösen, die zur Bildung von Vitamin D2 führt.

Nach der Aufnahme über die Nahrung wird das Vitamin D2 in die Leber transportiert, wo es zu Calcidiol umgewandelt wird. Anschließend wird es zu den Nieren geleitet, wo Calcitriol produziert wird. Dieses wird benötigt, um die Knochen mit Kalzium zu versorgen und den Darm bei der Aufnahme von Kalzium und Phosphat zu unterstützen (1).

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Da Vitamin D2 ausschließlich in pflanzlichen Produkten wie z.B. Pilzen vorkommen, eignet sich diese Vitamin-D-Quelle vor allem für Veganer und Vegetarier.

Darüber hinaus kann Vitamin D2 auch durch Supplemente aufgenommen werden.

An dieser Stelle muss jedoch erwähnt werden, dass Vitamin-D2-Präparate in Europa kaum eingesetzt werden. Ein anderes Bild bietet sich jedoch in den USA, wo Vitamin D2 häufig an Patienten verabreicht wird.

Dass Vitamin D2 in Europa weniger häufig eingesetzt wird als Vitamin D3, kann mit der Tatsache zusammenhängen, dass Vitamin D3 als die effektivere Vitamin-D-Gruppe betrachtet wird. Denn wenn man mit Vitamin D2 die gleichen Effekte erzielen möchte, muss Vitamin D2 deutlich höher dosiert verabreicht werden (3).

Was ist Vitamin D3?

Im Gegensatz zu Vitamin D2 kann Vitamin D3, das auch als Cholecalciferol bezeichnet wird, nur in tierischen Produkten gefunden werden. Die Lebensmittel, die am meisten Vitamin D aufweisen, sind unter anderem Hochseefische, Milchprodukte und Innereien. Genau wie Vitamin D2 wird auch Vitamin D3 vor allem von der Leber und Niere gebraucht, um das Hormon Calcitriol zu produzieren (1).

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Doch Vitamin D3 kann nicht nur über die Nahrung gut aufgenommen werden, sondern auch durch direkte Sonneneinstrahlung. Im Winter ist dies jedoch aufgrund der kurzen Sonnenstunden und den schwachen Sonnenstrahlen nur bedingt möglich.

Ein Besuch im Solarium kann dabei Abhilfe schaffen, jedoch ist dabei Vorsicht geboten, da die Intensität der Strahlen auch zu stark sein kann und sich dadurch die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken, erhöhen kann (4).

Wie bereits erwähnt, kommt in Europa v.a. Vitamin D3 zum Einsatz, da es sich als effektiver als Vitamin D2 herausgestellt hat. Tendenziell wird der Vitamin-D-Wert im Blut durch Vitamin D3 stärker gesteigert als durch Vitamin D2, teilweise sogar um das Doppelte. Somit kann den beiden Formen keine Gleichwertigkeit in Bezug auf ihre Wirkung zugeschrieben werden (5, 6).

Hintergründe: Was du über Vitamin D und Vitamin D3 wissen solltest

Bevor wir dir die konkreten Unterschiede zwischen Vitamin D und Vitamin D3 präsentieren, haben wir in den folgenden Abschnitten die wichtigsten Hintergrundinformationen zum Thema zusammengefasst.

Wozu braucht der Körper Vitamin D und Vitamin D3?

Wie bereits erwähnt, wird Vitamin D gebraucht, um die Knochen zu stärken, was durch eine verbesserte Aufnahme von Kalzium und Phosphat im Darm ermöglicht wird. Vitamin D wird also folglich dazu eingesetzt, um die Knochen härter und somit stabiler zu machen (2).

Darüber hinaus werden Vitamin D auch positive Wirkungen auf das Immunsystem und die Hemmungen von Krankheiten zugeschrieben. Da Vitamin D zur Bildung neuer T-Zellen beiträgt, die gebraucht werden, um Krankheiten abzuwehren, kann das Immunsystem nachhaltig gestärkt werden (7).

In dieser Tabelle findest du einen kurzen Überblick über den Einfluss von Vitamin D auf unterschiedliche Krankheiten:

Krankheit Wirkung
Depressionen Vitamin D regt die Entstehung des Glückshormons Serotonin an. Je niedriger das Serotonin, desto eher neigt man zu depressiven Verstimmungen. Vitamin D beeinflusst die Gemütslage daher positiv und trägt dazu bei, depressive Anzeichen zu lindern (8).
Krebs Vitamin D hat in Kombination mit Kalzium auch Auswirkungen auf das Krebsrisiko. Diese Kombination kann das Risiko, an Krebs zu erkranken, senken (9).
Herz-Kreislauf-Erkrankungen Ein adäquater Vitamin-D-Spiegel kann verhindern, dass sich die HDL-Konzentration im Blut senkt und infolgedessen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht (10).
Asthma Es wurde herausgefunden, dass sich die Lungenfunktion bei Personen, die sehr niedrige Vitamin-D-Werte aufweisen, verschlechtert, ebenso wie die Glucocorticoide-Reaktion. Gleichzeitig kommt es zu einer höheren Atemwegshyperreaktivität. Vitamin D kann dabei helfen, diese Werte zu verbessern, das Asthma zu behandeln und den Krankheitsverlauf zu mildern (11).
Diabetes Typ 2 Im Zuge einer Studie wurde festgestellt, dass niedrige Vitamin-D-Werte mit einer schlechteren Insulinresistenz in Verbindung gebracht werden können. Als Folge kann leicht Diabetes 2 ausgelöst werden (12).

Wie viel Vitamin D und D3 braucht der Körper?

Der Bedarf an Vitamin D kann von Person zu Person variieren. Jedoch hat die International Osteoporosis Foundation (IOF) auf ihrer Webseite einige Richtlinien in Anlehnung an das Institute of Medicine (IOM) veröffentlicht (13). Gleichzeitig wird jedoch darauf hingewiesen, dass es keinen optimalen und allgemeingültigen Wert gibt.

Idealerweise sollte ein Vitamin-D-Wert von etwa 70-80 nmol/l bestehen.(13).

Ältere Personen sind besonders häufig von einem Vitamin-D-Mangel betroffen, da sie, wenn ihre Mobilität eingeschränkt ist, viel Zeit zuhause verbringen und nur wenig in der Sonne sind. Damit der ideale Vitamin-D-Wert von 70-80 nmol/l erreicht werden kann, empfiehlt der IOF diesen Menschen eine Dosis von 800-1000 IE pro Tag (13).

Wenn man sich die Richtlinien der anderen Altersgruppen ansieht, zeigt sich, dass Säuglinge unter einem Jahr etwa 400 IE pro Tag zu sich nehmen sollten, während Personen im Alter von 1-60 Jahren eine Dosis von ungefähr 600 IE an Vitamin D pro Tag empfohlen wird (13).

Vitamin D kann dabei entweder über die Nahrung aufgenommen werden oder, im Fall von Vitamin D3, über die Sonneneinstrahlung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auf Nahrungsergänzungsmittel also Supplemente zurückzugreifen. Diese sollten jedoch unbedingt mit einem Arzt abgeklärt werden.

Was passiert bei einem Vitamin D- oder Vitamin D3-Mangel?

Während es sich bei einer Blutkonzentration von ab 50 nmol/l um einen guten Vitamin-D-Wert handelt, gilt eine Konzentration unter 30 nmol/l als zu niedrig. In diesem Fall wird auch von einem Vitamin-D-Mangel gesprochen (4). Entgegen alle Annahmen sind schlechte Vitamin-D-Werte jedoch keine Seltenheit.

Besonders betroffen sind vor allem Menschen, die nur wenig Zeit außerhalb ihrer eigenen vier Wände verbringen und einen großen Teil ihrer Haut bedecken. Darüber hinaus spielt auch die Hautfarbe eine Rolle, da auf heller Haut leichter Vitamin D gebildet werden kann als auf dunkler Haut. Neben Menschen, die viel Zeit zuhause verbringen, können auch Säuglinge in die Risikogruppe eingeordnet werden, da man sie vor der Sonne schützen sollte (4).

Die Folgen eines Vitamin-D-Mangels können sich unterschiedlich manifestieren.

Bei jungen Menschen wie Säuglingen und Kindern kann zu wenig Vitamin D dazu führen, dass die Knochen nicht gestärkt werden können. Das hat zur Folge, dass sie weich bleiben und sich auch leicht verformen lassen. In diesem Zusammenhang spricht man von einer sogenannten Rachitis (14).

Auch bei Erwachsenen können Konsequenzen eines Vitamin-D-Mangels erkannt werden. Da die Knochen nicht ausreichend mineralisiert werden, können diese wieder weich werden, was auch als Osteomalazie bezeichnet wird. Darüber hinaus wird auch häufig eine Störung des Knochenstoffwechsels festgestellt. Eine direkte Folge kann, vor allem bei älteren Menschen, Osteoporose sein (14).

Wie können Vitamin D und Vitamin D3 aufgenommen werden?

Vitamin D kann auf unterschiedliche Arten aufgenommen werden. Während Vitamin D2 v.a. über pflanzliche Lebensmittel, die der Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren, aufgenommen wird, ist Vitamin D3 nur in tierischen Produkten enthalten. Darüber hinaus kann Vitamin D3 transdermal mithilfe von direkter Sonneneinstrahlung über die Haut aufgenommen werden.

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Wie viel Vitamin D tatsächlich in den Körper gelangt, wird von mehreren Faktoren bestimmt. Darunter finden sich beispielsweise die geografische Lage, die Jahreszeit, der Stand der Sonne und die Kleidung.

Des Weiteren können auch die Verwendung von Sonnencreme, die Zeit, die man im Freien verbringt, und der Hauttyp die Aufnahme des Vitamin D beeinflussen (15).

Neben der Nahrung und dem Sonnenlicht gibt es auch Tabletten und Tropfen sowie Öle und Cremen, die bei der Vitamin-D-Aufnahme unterstützend wirken können. Wie gut welche Methode funktioniert, kommt auch auf den Typ Mensch an. Supplementierungen können jedoch auch Nebenwirkungen aufweisen, wodurch Vorsicht geboten ist (16).

Sollte man Vitamin D und D3 supplementieren?

Grundsätzlich ist der Vitamin-D-Spiegel zwischen März und Oktober am höchsten, da zu dieser Zeit viel Vitamin D über die Sonne aufgenommen werden kann. In den Wintermonaten hingegen greift der Körper auf Vitamin-D-Speicher zurück, in denen er sich im Laufe des Jahres Reserven angelegt hat. Diese befinden sich im Fett- und Muskelgewebe (17).

Um Vitamin D aufzunehmen, sollte möglichst auf natürliche Methoden wie Nahrung und Sonnenlicht gesetzt werden. Solltest du trotz der Vitamin-D-Zufuhr über die Sonne und die Nahrung weiterhin zu niedrige Vitamin-D-Werte aufweisen, kannst du auch auf orale und transdermale Supplementierungen zurückgreifen.

Vitamin D und Vitamin D3-2

In der Apotheke sind unzählige Tabletten und Vitamin-D-Präparate erhältlich, jedoch solltest du die Einnahme und die Dosierung unbedingt zuerst mit einem Arzt abklären.
(Bildquellen: freestocks / unsplash)

Gleichzeitig gilt es jedoch zu beachten, dass es einige Faktoren gibt, die bestimmen, wie gut das Vitamin D aufgenommen wird. Neben dem Körpergewicht spielen auch die Bewegung, Hautpigmentierung, das Alter und die genetische Veranlagung eine wichtige Rolle. Des Weiteren müssen auch die Dosierung und die Vitamin-D-Gruppe, die zur Supplementierung eingesetzt wird, berücksichtigt werden (16).

Was passiert bei einer Vitamin D- oder Vitamin D3-Überdosis?

Wie bereits erwähnt, kann ein Vitamin-D-Mangel schwerwiegende Folgen für den Körper haben. Ähnlich verhält es sich jedoch auch mit dem anderen Extrem, nämlich der Vitamin-D-Überdosierung. Diese kann leicht zu einer Vitamin-D-Vergiftung (Intoxikation) führen.

Eine Intoxikation kann dabei durch unterschiedliche Faktoren hervorgerufen werden. Die wohl häufigste Ursache einer Vitamin-D-Vergiftung ist die zu lange oder überdosierte Zufuhr von Vitamin D über Supplementierungen. Darüber hinaus kann auch ein nicht richtig funktionierender Stoffwechsel zu einer Vitamin-D-Intoxikation führen (18).

Durch einen zu hohen Vitamin-D-Spiegel kommt es zu einer Kalziumüberdosierung, auch als Hyperkalzämie bezeichnet. Die direkten Folgen sind u.a. Schwindel, Orientierungslosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Bauchkrämpfe sowie starkes Durstgefühl und Dehydrierung. Die Intoxikation kann jedoch auch einen deutlich schwereren Verlauf nehmen und Nierenschäden hervorrufen oder sogar den Tod zur Folge haben (18).

Was ist der Unterschied zwischen Vitamin D und Vitamin D3?

Wenn man sich über Vitamin D informiert, fällt auf, dass Vitamin D und Vitamin D3 häufig synonym verwendet werden. Da in Europa fast ausschließlich Vitamin D3 und nicht Vitamin D2 eingesetzt wird, ist tatsächlich oft Vitamin D3 gemeint. Trotzdem sollte zwischen den zwei Begriffen differenziert werden.

Die Unterschiede zwischen Vitamin D, also vor allem Vitamin D2, und Vitamin D3 manifestieren sich auf verschiedenen Ebenen. Um dir diese etwas näher zu bringen, haben wir sie in den folgenden Abschnitten herausgearbeitet und kurz zusammengefasst.

Unterschied 1: Nahrungsmittel

Die Produktion von Vitamin D3 wird vor allem über die Sonneneinstrahlung auf die Haut angeregt. Des Weiteren kann Vitamin D3 auch über die Nahrung aufgenommen werden. Vitamin D3 kann dabei v.a. in tierischen Produkten gefunden werden.

Die Lebensmittel (19), die dabei am meisten Vitamin D3 aufweisen, sind u.a.:

  • Fettfische wie Lachs, Makrelen oder Hering
  • Eidotter
  • Fleisch
  • Innereien wie Leber und Nieren

Darüber hinaus gibt es auch Vitamin D3, das aus Pflanzen, darunter bestimmten Flechtenarten, gewonnen wird. Daher ist Vitamin D3 auch in veganer Form verfügbar (19).

Vitamin D hingegen kann, da es aus mehreren Vitamin-D-Gruppen bestehen kann, sowohl aus tierischen als auch pflanzlichen Produkten gewonnen werden. Darunter findet sich, wie bereits beschrieben, entweder Vitamin D3 oder aber Vitamin D2, das rein aus pflanzlicher Herstellung stammt. Spitzenreiter sind dabei Pilze, die in der Wildnis wachsen und viel Sonneneinstrahlung genießen (19).

Darüber hinaus gibt es auch einige Lebensmittel, die mit Vitamin D2 oder D3 angereichert werden. Darunter fallen vor allem Milchprodukte wie Joghurt, Milch und Margarine, aber auch Müsli oder Säfte können zusätzlich Vitamin D aufweisen. Diese Produkte sind vorwiegend in den USA und dem Vereinigten Königreich erhältlich (19).

In der anschließenden Tabelle haben wir dir die wichtigsten Produkte und ihre Vitamin-D-Werte zusammengefasst:

Produkt Vitamin-D-Werte pro 100 Gramm
Hering ≈ 31 Mikrogramm
Lachs ≈ 16 Mikrogramm
Austern ≈ 8 Mikrogramm
geräucherter Aal ≈ 90 Mikrogramm
Lebertran ≈ 300 Mikrogramm
Rinderleber ≈ 1,7 Mikrogramm
Hühnerleber ≈ 1,3 Mikrogramm
Gouda ≈ 1,3 Mikrogramm
Steinpilze ≈ 3,1 Mikrogramm
Champignons ≈ 1,9 Mikrogramm

Unterschied 2: Aufnahme

Doch auch die Aufnahme von Vitamin D kann unterschiedlich aussehen. Eine Möglichkeit besteht darin, dem Körper das Vitamin D über die Nahrung zuzuführen. Denn wie oben bereits beschrieben, kommen geringe Dosen von Vitamin D2 und Vitamin D3 in bestimmten Nahrungsmitteln vor.

Im Fall von Vitamin D3 gibt es jedoch eine weitere Möglichkeit, nämlich die Vitamin-D-Bildung über die Sonneneinstrahlung auf der Haut. In diesem Zusammenhang spielt das in einer der Hautschichten vorhandene 7-Dehydrocholesterol eine große Rolle.

Wenn die Haut mit ausreichend Sonnenlicht bestrahlt wird, wird das 7-Dehydrocholesterol mittels Photolyse in Cholecalciferol, also Vitamin D3, umgewandelt und in den Körper aufgenommen (20, 21).

Vitamin D und Vitamin D3-3

Um genug Vitamin D aufzunehmen, reichen häufig bereits 15-30 Minuten in der Sonne. Allerdings solltest du darauf achten, keinen Sonnenbrand zu bekommen und nicht zu viel Sonnenschutz aufzutragen, da dies die Vitamin-D-Aufnahme hemmen kann.
(Bildquellen: Herbert Goetsch / unsplash)

Vitamin D3 kann im Gegensatz zu anderen Formen von Vitamin D also durch Sonnenlicht oder die Nahrung sowie Supplemente aufgenommen werden. Andere Vitamin-D-Gruppen wie Vitamin D2 können jedoch nur über die Nahrung oder Supplemente zugeführt werden. Wie Vitamin D aufgenommen wird, hängt also stark mit der jeweiligen Vitamin-D-Gruppe zusammen.

Unterschied 3: Umwandlung

Wenn man sich die Umwandlung der Vitamin-Gruppen im Körper näher ansieht, fällt auf, dass diese sehr variieren können. Im Vergleich zu Vitamin D2 kann Vitamin D3 über das Blut leichter und schneller transportiert werden. Das hängt mit der Tatsache zusammen, dass Vitamin D3 eine bessere Bindung in Bezug auf die Transportmoleküle aufweist. Somit wird Vitamin D3 auch besser umgewandelt als andere Vitamin-D-Formen (22).

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Des Weiteren wird Vitamin D in Form von Vitamin D2 nachgesagt, eine geringere nachhaltige Wirkung zu besitzen als Vitamin D3.

Im Unterschied zu Vitamin D2 hält Vitamin D3 die Blutwerte hoch und sorgt somit dafür, dass das Vitamin D3 lange wirken kann.(23)

Wirft man einen genaueren Blick auf die Leber, wo beide Vitamin-D-Gruppen verarbeitet und umgewandelt werden, so zeigt sich, dass das Organ stärker auf Vitamin D3 reagiert. Die Enzyme, die für die Umwandlung von Vitamin D2 und D3 in Vitamin D zuständig sind, wandeln Vitamin D3 leichter um als andere Vitamin-D-Formen wie Vitamin D2 (24).

Unterschied 4: Effektivität

Gerade in Bezug auf die Effektivität der unterschiedlichen Vitamin-D-Gruppen wird viel diskutiert und geforscht. Im Zuge einer Studie wurde herausgefunden, dass sich die 25(OH)D-Werte, also die Calcidiol-Werte, durch Vitamin D3 stärker steigern lassen als durch Vitamin D2, wodurch eine Gleichwertigkeit beider Vitamin-D-Gruppen nicht gegeben ist (25).

Vitamin D3 weist eine deutlich höhere Effektivität im Körper als andere Vitamin-D-Gruppen auf.(22).

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine Studie der britischen Universität von Surrey. Dabei zeigte sich, dass eine Versuchsgruppe, die Vitamin D3 eingenommen hatte, eine deutlich höhere Steigerung der Vitamin-D-Werte erreichen konnte, als die Gruppe, die Vitamin D2 bekommen hatte.

Des Weiteren waren die Vitamin-D-Werte im Blut der Vitamin-D2-Probanden nur halb so hoch wie die der Vitamin-D3-Gruppe (26).

Die höhere Effektivität hängt vermutlich mit der Tatsache zusammen, dass Vitamin D3 leicht ins Blut aufgenommen und transportiert wird. Des Weiteren kann Vitamin D3 länger wirken als andere Vitamin-D-Gruppen, da es nicht so schnell ausgeschieden wird (22).

Fazit

Ist Vitamin D3 also gleich Vitamin D? Jein. Bei Vitamin D3 handelt es sich zwar um Vitamin D, jedoch nur um eine Untergruppe des Hormons. Da Vitamin D auch durch Vitamin D2 gebildet werden kann, ist nicht jedes Vitamin D automatisch und ausschließlich Vitamin D3. Daher ist bei der synonymen Verwendung der Begriffe Vorsicht geboten.

Wie sich gezeigt hat, bestehen zwischen Vitamin D3 und Vitamin D durchaus nennenswerte Unterschiede. Während Vitamin D aus Untergruppen wie Vitamin D2 nur über die Nahrung und Supplemente aufgenommen werden kann, wird Vitamin D3 noch zusätzlich durch die Sonneneinstrahlung auf der Haut gebildet. Des Weiteren lässt sich der Vitamin-D-Spiegel im Körper mithilfe von Vitamin D3 im Vergleich sehr schnell und effektiv steigern.

Bildquelle: SUNTIVIRIYANON/ 123rf.com

Einzelnachweise (26)

1. Nair R, Maseeh A. Vitamin D: The "sunshine" vitamin. J Pharmacol Pharmacother. 2012;3(2):118-126. doi:10.4103/0976-500X.95506 [kb_citation id=”X”]
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2. Khazai N, Judd SE, Tangpricha V. Calcium and vitamin D: skeletal and extraskeletal health. Curr Rheumatol Rep. 2008;10(2):110-117. doi:10.1007/s11926-008-0020-y
Quelle

3. Glendenning, Paul, et al. "Calculated Free and Bioavailable Vitamin D Metabolite Concentrations in Vitamin D-deficient Hip Fracture Patients After Supplementation With Cholecalciferol and Ergocalciferol." Bone, vol. 56, no. 2, 2013, pp. 271-5.
Quelle

4. Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin D Gemeinsame FAQ des BfR, der DGE und des MRI vom 22. Oktober 2012
Quelle

5. H M Trang, D E Cole, L A Rubin, A Pierratos, S Siu, R Vieth, Evidence that vitamin D3 increases serum 25-hydroxyvitamin D more efficiently than does vitamin D2, The American Journal of Clinical Nutrition, Volume 68, Issue 4, October 1998, Pages 854–858, https://doi.org/10.1093/ajcn/68.4.854
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6. Tripkovic L, Lambert H, Hart K, et al. Comparison of vitamin D2 and vitamin D3 supplementation in raising serum 25-hydroxyvitamin D status: a systematic review and meta-analysis. Am J Clin Nutr. 2012;95(6):1357-1364. doi:10.3945/ajcn.111.031070
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7. Konijeti GG, Arora P, Boylan MR, et al. Vitamin D Supplementation Modulates T Cell-Mediated Immunity in Humans: Results from a Randomized Control Trial. J Clin Endocrinol Metab. 2016;101(2):533-538. doi:10.1210/jc.2015-3599
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8. Khoraminya N, Tehrani-Doost M, Jazayeri S, Hosseini A, Djazayery A. Therapeutic effects of vitamin D as adjunctive therapy to fluoxetine in patients with major depressive disorder. Aust N Z J Psychiatry. 2013;47(3):271-275. doi:10.1177/0004867412465022
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9. Joan M Lappe, Dianne Travers-Gustafson, K Michael Davies, Robert R Recker, Robert P Heaney, Vitamin D and calcium supplementation reduces cancer risk: results of a randomized trial, The American Journal of Clinical Nutrition, Volume 85, Issue 6, June 2007, Pages 1586–1591, https://doi.org/10.1093/ajcn/85.6.1586
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10. Maki KC, Rubin MR, Wong LG, et al. Serum 25-hydroxyvitamin D is independently associated with high-density lipoprotein cholesterol and the metabolic syndrome in men and women. J Clin Lipidol. 2009;3(4):289-296. doi:10.1016/j.jacl.2009.07.003
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11. Sutherland ER, Goleva E, Jackson LP, Stevens AD, Leung DY. Vitamin D levels, lung function, and steroid response in adult asthma. Am J Respir Crit Care Med. 2010;181(7):699-704. doi:10.1164/rccm.200911-1710OC
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12. Kelly A, Brooks LJ, Dougherty S, Carlow DC, Zemel BS. A cross-sectional study of vitamin D and insulin resistance in children. Arch Dis Child. 2011;96(5):447-452. doi:10.1136/adc.2010.187591
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13. Vitamin D, IOF International Osteoporosis Foundation
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14. Chang SW, Lee HC. Vitamin D and health - The missing vitamin in humans. Pediatr Neonatol. 2019;60(3):237-244. doi:10.1016/j.pedneo.2019.04.007
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15. Boucher BJ. The problems of vitamin d insufficiency in older people. Aging Dis. 2012;3(4):313-329.
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16. Stokes CS, Lammert F. Vitamin D supplementation: less controversy, more guidance needed. F1000Res. 2016;5:F1000 Faculty Rev-2017. Published 2016 Aug 17. doi:10.12688/f1000research.8863.1
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17. Pilz S, Zittermann A, Trummer C, et al. Vitamin D testing and treatment: a narrative review of current evidence. Endocr Connect. 2019;8(2):R27-R43. doi:10.1530/EC-18-0432
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18. Marcinowska-Suchowierska E, Kupisz-Urbańska M, Łukaszkiewicz J, Płudowski P, Jones G. Vitamin D Toxicity-A Clinical Perspective. Front Endocrinol (Lausanne). 2018;9:550. Published 2018 Sep 20. doi:10.3389/fendo.2018.00550
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19. Vitamin D and Health, SACN Scientific Advisory Committee on Nutrition 2016
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20. Holick MF. Ultraviolet B Radiation: The Vitamin D Connection. Adv Exp Med Biol. 2017;996:137-154. doi:10.1007/978-3-319-56017-5_12
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21. Holick MF. Sunlight, UV-radiation, vitamin D and skin cancer: how much sunlight do we need?. Adv Exp Med Biol. 2008;624:1-15. doi:10.1007/978-0-387-77574-6_1
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22. Hollis BW. Comparison of equilibrium and disequilibrium assay conditions for ergocalciferol, cholecalciferol and their major metabolites. J Steroid Biochem. 1984;21(1):81-86. doi:10.1016/0022-4731(84)90063-3
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23. Jones KS, Assar S, Harnpanich D, et al. 25(OH)D2 half-life is shorter than 25(OH)D3 half-life and is influenced by DBP concentration and genotype. J Clin Endocrinol Metab. 2014;99(9):3373-3381. doi:10.1210/jc.2014-1714
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24. Holmberg I, Berlin T, Ewerth S, Björkhem I. 25-Hydroxylase activity in subcellular fractions from human liver. Evidence for different rates of mitochondrial hydroxylation of vitamin D2 and D3. Scand J Clin Lab Invest. 1986;46(8):785-790. doi:10.3109/00365518609084051
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25. Binkley N, Gemar D, Engelke J, et al. Evaluation of ergocalciferol or cholecalciferol dosing, 1,600 IU daily or 50,000 IU monthly in older adults. J Clin Endocrinol Metab. 2011;96(4):981-988. doi:10.1210/jc.2010-0015
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26. Laura Tripkovic, Louise R Wilson, Kathryn Hart, Sig Johnsen, Simon de Lusignan, Colin P Smith, Giselda Bucca, Simon Penson, Gemma Chope, Ruan Elliott, Elina Hyppönen, Jacqueline L Berry, Susan A Lanham-New, Daily supplementation with 15 μg vitamin D2 compared with vitamin D3 to increase wintertime 25-hydroxyvitamin D status in healthy South Asian and white European women: a 12-wk randomized, placebo-controlled food-fortification trial, The American Journal of Clinical Nutrition, Volume 106, Issue 2, August 2017, Pages 481–490, https://doi.org/10.3945/ajcn.116.138693
Quelle

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Durch ihren Beruf als Ernährungswissenschaftlerin beschäftigt sich Melissa schon seit Jahren mit gesunder und ausgewogener Ernährung. In ihrer Arbeit hat sie sich besonders auf Mangelerscheinungen spezialisiert, die durch das Fehlen von den richtigen Vitaminen auftreten. Mit ihren Ratgebern will sie anderen dabei helfen, die passenden Vitamine zu finden.
Wissenschaftlicher Artikel
Nair R, Maseeh A. Vitamin D: The "sunshine" vitamin. J Pharmacol Pharmacother. 2012;3(2):118-126. doi:10.4103/0976-500X.95506 [kb_citation id=”X”]
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Wissenschaftlicher Artikel
Khazai N, Judd SE, Tangpricha V. Calcium and vitamin D: skeletal and extraskeletal health. Curr Rheumatol Rep. 2008;10(2):110-117. doi:10.1007/s11926-008-0020-y
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Wissenschaftliche Studie
Glendenning, Paul, et al. "Calculated Free and Bioavailable Vitamin D Metabolite Concentrations in Vitamin D-deficient Hip Fracture Patients After Supplementation With Cholecalciferol and Ergocalciferol." Bone, vol. 56, no. 2, 2013, pp. 271-5.
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Wissenschaftlicher Artikel
Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin D Gemeinsame FAQ des BfR, der DGE und des MRI vom 22. Oktober 2012
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Wissenschaftliche Studie
H M Trang, D E Cole, L A Rubin, A Pierratos, S Siu, R Vieth, Evidence that vitamin D3 increases serum 25-hydroxyvitamin D more efficiently than does vitamin D2, The American Journal of Clinical Nutrition, Volume 68, Issue 4, October 1998, Pages 854–858, https://doi.org/10.1093/ajcn/68.4.854
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Wissenschaftlicher Artikel
Tripkovic L, Lambert H, Hart K, et al. Comparison of vitamin D2 and vitamin D3 supplementation in raising serum 25-hydroxyvitamin D status: a systematic review and meta-analysis. Am J Clin Nutr. 2012;95(6):1357-1364. doi:10.3945/ajcn.111.031070
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Wissenschaftliche Studie
Konijeti GG, Arora P, Boylan MR, et al. Vitamin D Supplementation Modulates T Cell-Mediated Immunity in Humans: Results from a Randomized Control Trial. J Clin Endocrinol Metab. 2016;101(2):533-538. doi:10.1210/jc.2015-3599
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Klinische Studie
Khoraminya N, Tehrani-Doost M, Jazayeri S, Hosseini A, Djazayery A. Therapeutic effects of vitamin D as adjunctive therapy to fluoxetine in patients with major depressive disorder. Aust N Z J Psychiatry. 2013;47(3):271-275. doi:10.1177/0004867412465022
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Wissenschaftliche Studie
Joan M Lappe, Dianne Travers-Gustafson, K Michael Davies, Robert R Recker, Robert P Heaney, Vitamin D and calcium supplementation reduces cancer risk: results of a randomized trial, The American Journal of Clinical Nutrition, Volume 85, Issue 6, June 2007, Pages 1586–1591, https://doi.org/10.1093/ajcn/85.6.1586
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Wissenschaftliche Studie
Maki KC, Rubin MR, Wong LG, et al. Serum 25-hydroxyvitamin D is independently associated with high-density lipoprotein cholesterol and the metabolic syndrome in men and women. J Clin Lipidol. 2009;3(4):289-296. doi:10.1016/j.jacl.2009.07.003
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Wissenschaftliche Studie
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