Vitamin D Baby
Zuletzt aktualisiert: 13. August 2020

Um einen späteren Mangel vorzubeugen, werden mittlerweile schon den kleinsten unter uns Vitamine verabreicht. Vitamin D-Präparate stellen dabei keine Ausnahme dar. Bereits ab der Geburt werden Babys damit unterstützt. Vitamin D ist längst nicht mehr nur für einen gesunden Knochenaufbau verantwortlich. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Stärkung des Immunsystems, schützt vor Krebserkrankungen oder hat eine positive Wirkung auf die Nervenzellen im Gehirn.

In diesem Artikel lernst du die wichtigsten Funktionen dieses Vitamins, sowie Ursachen und Folgen einer Mangelerscheinung kennen. Dazu erhältst du noch nützliche Tipps und Hintergrundinformationen, um dein Kind optimal mit der richtigen Dosierung zu versorgen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Vitamin D handelt es sich um spezielle Gruppe von fettlöslichen Vitaminen. Dabei unterscheidet man das pflanzliche Vitamin D2 und das in tierischen Lebensmittel enthaltene Vitamin D3.
  • Für Kleinkinder kommen Präparate in Form von Tabletten oder Tropfen in Frage. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.
  • Da Babys nicht in der Lage genügend Vitamin D über die Haut zu produzieren. Deswegen ist eine Ergänzung mittels Präparaten unabdingbar.

Unsere Produktempfehlung

Unsere Top-Empfehlung

AffiliateLink


Liposomales Vitamin D3 + K2

Dieses Vitamin D3 + K2 ist Dank der liposomalen Verkapselungstechnologie besonders wirksam, denn dadurch wird die Bioverfügbarkeit erhöht.

Bei diesem Vitamin D3 + K2 Präparat von sundt Supplements handelt es sich um ein flüssiges, liposomales Produkt. Das bedeutet, dass der Wirkstoff in Liposome verpackt und somit geschützt wird.

So kann dieser besser, schneller und auch in größeren Mengen von deinem Körper aufgenommen werden. Das liposomale Vitamin D3 + K2 kann also in vollem Umfang deine Knochen und dein Immunsystem unterstützen.

Beim Kauf erhältst du eine 60 ml Flasche, was ungefähr 30 Portionen ergibt. Die Tropfen sind gluten- und zuckerfrei. Zudem wurde bei der Herstellung darauf geachtet, dass keine genmanipulierten Zutaten verwendet werden.

Definition: Was ist Vitamin D?

Vitamin D bezeichnet eine Gruppe von fettlöslichen Vitaminen, welche eine wichtige Rolle beim Kalziumstoffwechsel spielen. Die beiden wichtigen Formen sind Vitamin D2 und Vitamin D3. Zudem ist dieses Vitamin für den Muskel- und Knochenaufbau sehr bedeutend. Wir Menschen sind in der Lage mittels Sonnenlicht Vitamin D in unserer Haut zu produzieren. Wie viel hängt jedoch von der Sonneneinstrahlung, dem Ort, sowie vom Alter und vom Hauttyp ab.

Vitamin D für Babys-1

Vitamin D erhältst du in Form von Kapslen, Tabletten, Tropfen oder Spritzen.
(Bildquelle: unsplash.com / Blackwell Michele)

Geringere Mengen an Vitamin D findet man auch in Fisch und in anderen Nahrungsmitteln. Jedoch ist es unmöglich den gesamten Bedarf über die Nahrung zu decken. Deswegen ist es entscheidend, den Bedarf mittels Supplementen auszugleichen, falls eine körpereigene Produktion nicht gewährleistet werden kann.

Hintergründe: Was du über Vitamin D für Kleinkinder wissen musst

In diesem Abschnitt kannst du dir einige Hintergrundinformationen aneignen bevor wir dir weiter unten Behandlungsoptionen aufzeigen.

Die wichtigsten Fragen haben wir hier für dich beantwortet.

Warum benötigen Babys Vitamin D?

Vitamin D ist längst nicht nur für den Knochenbau wichtig. Mittlerweile weiss man, dass es auch wichtige Funktionen bei der Zahnbildung, bei der Immunität und im Zusammenhang mit Nervenzellen übernimmt.

Wir haben weiter oben schon erwähnt, dass Sonnenlicht für die Bildung von Vitamin D essentiell ist. Leider ist es nun so, dass wir Kleinkinder nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzten sollten. Babys haben noch eine relativ dünne und empfindliche Haut. Trotz Sonnencreme können Verbrennungen entstehen. Deswegen sind Babys und kleine Kinder anfällig für einen Vitamin-D-Mangel.

foco

Bei Babys sind die Knochen und Muskeln noch sehr schwach.

Das Vitamin D fördert den Kalzium- und Phosphateinbau in die Knochen. Deswegen ist Vitamin D bei diesem Stoffwechsel von Bedeutung und sorgt somit für eine gesunde Knochen- und Zahnbildung.(1)

Wenn dies nicht gegeben ist, können die Folgen davon schwerwiegend sein. Knochenbrüchigkeit, Schmerzen oder gar Skelettverformungen können schlimmstenfalls auftreten. In der folgenden Tabelle findest du die tägliche Empfehlung von Vitamin D nach Altersgruppen.

Dabei geht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung davon aus, dass Kinder nur 1 bis 2 µg über die Ernährung aufnehmen können. Die Differenz muss über Eigensynthese oder über die Einnahme von Präparaten ausgeglichen werden.(2)

Alter Empfehlung für tägliche Zufuhr
Säuglinge (0-11 Monate) 10 µg
Kinder (1-15 Jahre) 20 µg
Jugendliche und Erwachsene 20 µg
Erwachsene ab 65 Jahre 20 µg

(2)

Wie äussert sich ein Vitamin-D-Mangel bei Neugeborenen?

Um den Gehalt von Vitamin D zu bestimmen, wird der Anteil des 25-Hydroxyvitamin-D im Blut gemessen. Bei einem Wert von ≤ 25 nmol/l spricht man von einem schweren Mangel. Ein solcher Vitamin-D-Mangel bei Neugeborenen führt häufig zu Rachitis. Dabei handelt es sich um eine schwere Knochenkrankheit, die zu Verformungen führt.

Das Problem hierbei ist, dass sich diese Krankheit erst später zeigt. Knochenerweichungen, Wirbelsäulenverkrümmungen und Verbiegung der Beinknochen sind nur einige der Folgen davon. Eine Vitamin D-Prophylaxe sollte das Risiko einer Rachitis deutlich verringern. (1, 3, 4)

Des weiteren ist auch Hypokalzämie (niedriger Kalziumgehalt im Blut) eine häufige Folge von einem tiefen Vitamin D-Spiegel. Das liegt daran, dass Vitamin D den Einbau von Kalziumphosphat im Knochen ermöglicht.

Bei einer Studie in London hatten 29 der 65 getesteten Kinder Symptome von Hypokalzämie. Dazu zählt man Muskelkrämpfe, Anfälle oder Kribbeln in Armen und Beinen.(5)

In einer Studie in der Türkei untersuchte man die Symptome von 42 Kindern mit einem Vitamin D-Mangel. Dabei stellte sich heraus, dass rund 80 % an Krampfanfällen litten. Spannend ist auch die Beobachtung, dass alle Kinder tiefe Kalzium Werte aufweisen. Die Mütter waren nur selten direktem Sonnenlicht ausgesetzt und nahmen weder während der Schwangerschaft noch während dem Stillen Vitamin D-Präparate zu sich.(6)

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin D enthalten?

In der nächsten Tabelle möchten wir dir den Vitamin-D-Gehalt einiger Lebensmittel aufzeigen. Dieses Vitamin kommt hauptsächlich in fettreichem Fisch, Ei und Milch vor. Es gibt nur sehr wenige pflanzliche Lebensmittel, die Vitamin D enthalten. Dazu zählen Avocados und einige Pilze und Champignons.

Vitamin D kommt als Vitamin D2 in pflanzlichen Lebensmitteln und als D3 in tierischen Produkten vor. Dabei ist D3 wirksamer als Vitamin D2.(7)

Lebensmittel Vitamin D-Konzentration in µg/100g
Wildlachs 15-25
Herring 7-25
Thon in Öl 3
Hühnerei, roh 1-5
Eigelb 3-6
Avocado 5
Pfifferling 2-8

(8, 9)

Wichtig zu erwähnen ist, dass wir unseren Bedarf unmöglich komplett über die Nahrung decken können. Den grössten Teil, ca. 80-90 % gewinnen wir mittels UVB-Strahlung und körpereigener Synthese. Da für Babys diese Nahrungsmittel kaum in Fragen kommen, muss der Bedarf anderweitig gedeckt werden.(4)

Welche Formen der Einnahme gibt es?

Bei Vitamin D hast du die Wahl zwischen verschiedenen Darreichungsformen. Mann kann zwischen Tabletten, Spritzen, Kapseln und Tropfen wählen. Bei Babys kommen vor allem Tabletten und Tropfen in Frage. Vitamin D ist fettlöslich, deswegen macht es Sinn, wenn es zusammen mit Öl oder Fetten verabreicht wird.

Tabletten

Tabletten sind eine weit verbreite und beliebte Form von Medikamenten. Sie sind meist löslich und du kannst sie auf einem Löffel mit ein wenig Milch oder Wasser mischen und deinem Baby so verabreichen. Viele Tabletten enthalten Öle, welche die Aufnahme von Vitamin D im Körper begünstigen.

Tabletten enthalten oftmals weitere Zusatzstoffe, welche absolut nicht zwingend sind.

Manche Präparate enthalten sogar Farb- und Geschmacksstoffe. Über die Notwendigkeit solcher Stoffe kann man sich streiten. Hierbei gilt definitiv: Weniger ist mehr! Gerade bei Kleinkinder ist der Organismus noch nicht ausgereift und es können Unverträglichkeiten und Verdauungsstörungen entstehen.

Tabletten sind dank speziellen Konservierungsstoffen relativ lange haltbar. Das darin enthaltene Vitamin D3 wird meist aus Wollfett oder aus Fechten (Pilzen) gewonnen. Manche Tabletten sind mit Fluorid versetzt. Dieses Spurenelement fördert den Zahn- und Knochenaufbau.

Die Ärzte sind sich uneinig, ob den Säuglingen Fluorid in Form von Tabletten oder in Form von Zahnpasta verabreicht werden sollte. Du solltest wissen, dass Fluorid vor Karies schützt. Für welche Form du dich entscheidest, liegt voll und ganz an dir.(10)

Vorteile
  • Gut löslich
  • Enthalten Öle
  • Lange Haltbarkeit
Nachteile
  • Zusatzstoffe
  • Unverträglichkeiten

Tropfen/Öl

Als Alternative können Neugeborenen Vitamin D in Form von Tropfen verabreicht werden. Dabei ist das Vitamin bereits in Öl aufgelöst und dadurch kann eine bessere Aufnahme in den Verdauungstrakt garantiert werden. Fast alle Vitamin D-Tropfen sind frei von Zusatzstoffen. Bei manchen wirst du lediglich noch eine Beimengung von Vitamin E finden.

Die Einnahme ist kinderleicht. Du kannst die Tropfen mit einer Pipette auf einen Löffel geben und deinem Baby einführen. Natürlich kannst du die Tropfen auch in einer Flasche Milch beimischen. Da Öltropfen keinerlei Konservierungsstoffe aufweisen, musst du leider eine geringere Haltbarkeit hinnehmen. Es kann auch durchaus vorkommen, dass bei der Abgabe von Tropfen du dich verzählst und somit eine Überdosierung riskierst.(11)

In einer Studie hat man die Wirksamkeit von Tabletten, Tropfen und Kapseln miteinander verglichen. Dabei kam heraus, dass Öl-Tropfen zu einem grösseren Anstieg des Vitamin-D-Spiegels führen als Tabletten oder Kapseln.(12)

Bei gewissen Herstellern enthalten die Vitamin-D-Tropfen Alkohol. Die Menge ist jedoch so gering, sodass die Einnahme selbst für Neugeborene unbedenklich ist. Manchmal kann es vorkommen, dass das Baby empfindlich darauf reagiert. Daher kann es sinnvoll sein, auf ein anderes Produkt umzusteigen.(13)

Vorteile
  • Bereits in Öl aufgelöst
  • Keine Zusatzstoffe
  • Einfache Einnahme
  • Schnelle Resultate
Nachteile
  • Weniger lange haltbar
  • Überdosierung
  • Kann Alkohol enthalten

Was musst du bei der Behandlung mit Vitamin D beachten?

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin ist sich einig, was die Dosierung von Vitamin D-Supplementen bei Neugeborenen angeht. Für die ersten 12 bis 18 Monate empfehlen sie 400-500 IE/Tag. Dabei gilt 1 IE (Internationale Einheit) = 0,025 µg. Somit sollte dein Kind ca. 10 bis 12,5 µg Vitamin D täglich einnehmen. Ab dem zweiten Lebensjahr kann die Behandlung bei Bedarf weitergeführt werden.(14)

Hierbei handelt es sich um Richtwerte. Natürlich kann es vorkommen, dass dein Baby mehr oder weniger Vitamin D benötigt. Je nachdem ob es zu früh auf die Welt gekommen ist, oder ob es im Winter oder Sommer zur Welt kam. Die genaue Dosierung solltest du mit einem Arzt abklären.

Nebenwirkungen bei Vitamin D-Präparaten können sein: Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit. Diese Nebenwirkungen treten vor allem bei Tabletten auf.

Der Darm eines Babys ist noch unterentwickelt und kann die Stoffe nicht richtig verarbeiten. Falls diese Symptome bei deinem Kind auftreten, dann besprich das am besten mit deinem Kinderarzt.

Wie äußert sich eine Vitamin-D-Überdosierung bei Babys ?

Eine Überdosierung mit Vitamin D-Präparaten ist durchaus möglich. Als Obergrenze legt das Institute of Medicine bei Babys von 0-6 Monaten 25 µg fest. Für Kinder im Alter von 6-12 Monaten gilt als Obergrenze 38 µg. Hierbei handelt es sich jedoch um Werte bei einer Dauertherapie, die nicht überschritten werden dürfen. (1, 15)

Vitamin D für Babys-2

Vitamin D ist essentiell für einen gesunden Knochenwachstum.
(Bildquelle: unsplash.com / Borba Jonathan)

Als Folge einer langfristigen Überdosierung kann Hyperkalzämie auftreten. Dabei handelt es sich um einen zu hohen Kalzium-Gehalt im Blut. Die Symptome einer Hyperkalzämie sind vielfältig. Müdigkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Durst zählen zu den häufigsten. In den schlimmsten Fällen können Nierensteine entstehen und es kann zu einem Nierenversagen kommen.(1)

Was passiert, wenn ich die Einnahme vergesse?

Falls du mal vergessen solltest deinem Kind die Medikamente zu verabreichen, ist das nicht weiter schlimm. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du sie schon verabreicht hast, dann lass es lieber sein. Es ist durchaus gesünder einmal eine Dosis zu wenig zu geben als einmal zu viel.

Auf keinen Fall solltest du am nächsten Tag die doppelte Dosis verabreichen. Sollte es vorkommen, dass du die Abgabe mehrmals vergisst, dann stell dir einen Wecker zur Erinnerung.

Vitamin D-Mangel bei Babys: Ansätze zur Behandlung und Abwendung

Neugeborene werden in Deutschland prophylaktisch mit Vitamin D-Präparaten versorgt. Was du sonst noch tun kannst, um einen Mangel abzuwenden erfährst du hier.

Analyse

Die Behandlung mit Vitamin D-Präparaten erfolgt meist direkt nach der Geburt oder innerhalb der ersten paar Wochen. Dazu ist kein Test notwendig. Die Behandlung erfolgt automatisch. Wie weiter oben schon angesprochen, kannst du zwischen Tropfen und Tabletten wählen.

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Hans-Georg JoostVitamin D-Prophylaxe

Die prophylaktische Vitamin-D-Versorgung ist unumgänglich und wird bis zum 18. Lebensmonat von den Krankenkassen finanziert. In diesem Alter wachsen Menschen so schnell und bauen so massiv Knochenmasse auf, wie sie es dann im Leben nie wieder tun. Dafür brauchen sie das Vitamin D, welches dann lichtabhängig für den Knochenaufbau verstoffwechselt wird. (Quelle: deutsch.medscape.com)

Behandlungsoptionen

Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten dein Kind mit ausreichend Vitamin D zu versorgen. Niemand kann dich zwingen deinem Neugeborenen Medikamente zu verabreichen. Hier wollen wir dir noch weitere natürliche Alternativen aufzeigen.

  • Sonnenlicht: Im Sommer sind ein paar Minuten draussen schon ausreichend um den Vitamin-D-Speicher aufzufüllen. Hierbei darfst du oder dein Baby jedoch keine Sonnencreme oder Kleidung tragen. Vor allem das Gesicht und die Hände müssen frei sein. Nur so können die Ultraviolett-Strahlen auf deine Haut gelangen. Bitte achte darauf, dass dein Kind nicht zu lange draussen ist. Die Haut von Neugeborenen ist äusserst empfindlich.
  • Muttermilch: Babys sind in der Lage das Vitamin D auch über die Muttermilch aufzunehmen. Falls die Mutter über genügend Reserven verfügt, kann das Kind davon profitieren. Du als Mutter kannst auch Präparate zu dir nehmen, um deinen Vitamin-D-Level zu steigern. Allerdings ist dadurch nicht sichergestellt, dass dein Kind dadurch genügend aufnehmen kann.
  • Babymilch/Babybrei: Falls dein Baby nicht gestillt wird, kann es auch über Babymilch und Brei das Vitamin zu sich nehmen. Viele solcher Produkte sind mit Vitamin D versetzt. Dadurch ergibt sich eine weitere Einnahmequelle.

Nachbehandlung

Falls du dich gegen eine Vitamin D-Prophylaxe entschieden hast, empfehlen wir dir wärmstens nach einer gewissen Zeit den Vitamin-D-Spiegel zu testen. Dabei wird der Anteil des 25-Hydroxyvitamin-D im Blut gemessen.

Dadurch kannst du sicher gehen, dass es nicht zu einem Mangel kommt.

Falls der Wert zu tief ausfallen sollte, kannst du mit dem Kinderarzt weitere Schritte besprechen. Nur weil dein Kind keine Prophylaxe erhalten hat, heisst es noch lange nicht, dass es zu einer Mangelerscheinung kommen muss.

Fazit

Vitamin D solltest du auf keinen Fall unterschätzen. Gerade im Kindesalter ist eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D für das Wachstum essentiell. Dieses Vitamin übernimmt wichtige Funktionen für den Knochenaufbau und ist auch für weitere Stoffwechselvorgänge verantwortlich. Ein Mangel an Vitamin D hat weitreichende Folgen. In den jungen Jahren ist vorwiegend die Gefahr einer Rachitis nicht zu unterschätzen.

Babys erhalten ab der Geburt präventiv Vitamin D-Zusätze. Dies ist erforderlich, da sie nicht in der Lage sind den gesamten Bedarf mittels Eigensynthese zu stillen. Die direkte Sonneneinstrahlung kann für die Kleinen gefährlich werden und eine Aufnahme über die Nahrung gestaltet sich schwierig. Mittels Tropfen oder Tabletten erfolgt die unkomplizierte Behandlung. Je nach Zustand und Bedarf kann die Therapie bereits nach 1 bis 2 Jahren abgeschlossen werden.

Bildquelle: seventyfour74/ 123rf.com

Einzelnachweise (15)

1. Kinder- und Jugendärzte im Netz. Vitamin-D-Mangel. 2020
Quelle

2. Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Vitamin D (Calciferole). 2020
Quelle

3. Christian Mølgaard, Kim Fleischer Michaelsen. Vitamin D and bone health in early life. 2003
Quelle

4. Dr. med. Felix Huber, Dr.med. Uwe Beise. Vitamin D-Mangel. 2016.
Quelle

5. S. Ladhani, L. Srinivasan, C. Buchanan, J. Allgrove. Presentation of vitamin D deficiency. 2004
Quelle

6. Sukru Hatun, Behzat Ozkan, Zerrin Orbak, Hakan Doneray, Filiz Cizmecioglu, Demet Toprak, Ali Süha Calikoglu. Vitamin D deficiency in early infancy. 2005
Quelle

7. Laura A. G. Armas, Bruce W. Hollis, Robert P. Heaney. Vitamin D2 Is Much Less Effective than Vitamin D3 in Humans. 2004
Quelle

8. Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Fachinformation zu Vitamin D. 2014. Seite 2
Quelle

9. Dr. Schweikart GmbH. Vitamin D Lebensmittel. 2016
Quelle

10. Dr. W. Landendörfer und Dr. B. Fritscher. Vitamin D und Fluorid. 2015
Quelle

11. Deutsch Apotheker Zeitung online. Vitamin D - Tropfen oder Tabletten? Neth, Cornelia. 2017
Quelle

12. Michael L. Traub, John S. Finnell, Anup Bhandiwad, Erica Oberg, Lena Suhaila, and Ryan Bradley. Impact of Vitamin D3 Dietary Supplement Matrix on Clinical Response. 2014
Quelle

13. Gesundheitstipp. Alkohol in Baby Vitamin. 2006
Quelle

14. Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Presseinfo: Vitamin D. 2018
Quelle

15. Institute of Medicine (US) Committee A. Catharine Ross, Christine L. Taylor, Ann L. Yaktine, and Heather B. Del Valle. Dietary Reference Intakes for Vitamin D and Calcium. 2011
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Durch ihren Beruf als Ernährungswissenschaftlerin beschäftigt sich Melissa schon seit Jahren mit gesunder und ausgewogener Ernährung. In ihrer Arbeit hat sie sich besonders auf Mangelerscheinungen spezialisiert, die durch das Fehlen von den richtigen Vitaminen auftreten. Mit ihren Ratgebern will sie anderen dabei helfen, die passenden Vitamine zu finden.
Vitamin-D-Mangel/ Rachitisprohylaxe
Kinder- und Jugendärzte im Netz. Vitamin-D-Mangel. 2020
Gehe zur Quelle
Referenzwerte für Vitamin D
Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Vitamin D (Calciferole). 2020
Gehe zur Quelle
Studie
Christian Mølgaard, Kim Fleischer Michaelsen. Vitamin D and bone health in early life. 2003
Gehe zur Quelle
Vitamin D-Mangel
Dr. med. Felix Huber, Dr.med. Uwe Beise. Vitamin D-Mangel. 2016.
Gehe zur Quelle
Studie
S. Ladhani, L. Srinivasan, C. Buchanan, J. Allgrove. Presentation of vitamin D deficiency. 2004
Gehe zur Quelle
Studie bei Kindern
Sukru Hatun, Behzat Ozkan, Zerrin Orbak, Hakan Doneray, Filiz Cizmecioglu, Demet Toprak, Ali Süha Calikoglu. Vitamin D deficiency in early infancy. 2005
Gehe zur Quelle
Studie zu D2/D3
Laura A. G. Armas, Bruce W. Hollis, Robert P. Heaney. Vitamin D2 Is Much Less Effective than Vitamin D3 in Humans. 2004
Gehe zur Quelle
Vitamin D reiche Lebensmittel
Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Fachinformation zu Vitamin D. 2014. Seite 2
Gehe zur Quelle
Gehalt in Lebensmitteln
Dr. Schweikart GmbH. Vitamin D Lebensmittel. 2016
Gehe zur Quelle
Fluorid
Dr. W. Landendörfer und Dr. B. Fritscher. Vitamin D und Fluorid. 2015
Gehe zur Quelle
Tabletten oder Tropfen
Deutsch Apotheker Zeitung online. Vitamin D - Tropfen oder Tabletten? Neth, Cornelia. 2017
Gehe zur Quelle
Studie Tropfen/Tabletten
Michael L. Traub, John S. Finnell, Anup Bhandiwad, Erica Oberg, Lena Suhaila, and Ryan Bradley. Impact of Vitamin D3 Dietary Supplement Matrix on Clinical Response. 2014
Gehe zur Quelle
Alkoholgehalt
Gesundheitstipp. Alkohol in Baby Vitamin. 2006
Gehe zur Quelle
Pressemitteilung Dosierung
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Presseinfo: Vitamin D. 2018
Gehe zur Quelle
Studie
Institute of Medicine (US) Committee A. Catharine Ross, Christine L. Taylor, Ann L. Yaktine, and Heather B. Del Valle. Dietary Reference Intakes for Vitamin D and Calcium. 2011
Gehe zur Quelle